„Nicht länger unerwartete Ausfallzeiten unserer Produktionslinien dank der richtigen Erkenntnisse.“
Zum Projekt
Heiwo hat die UNIS Group für eine Bestandsaufnahme der Elektronik im Schaltschrank zweier Verleimungsmaschinen und für die Ermittlung der Verfügbarkeit der Komponenten herangezogen.
Unternehmen: Karosseriebau Heiwo
Sektor: Zulieferer Kfz / Karosseriebau
Mitarbeiteranzahl: 100+
Herausforderung: Die Lebensdauer des Maschinenparks verlängern und unerwartete Ausfallzeiten vermeiden.
Dienstleistung: Bestandsaufnahme und Bewertung
Zu Karosseriebau Heiwo
Heiwo ist der niederländische Spezialist für hochwertigen, kundenspezifischen Karosseriebau.
Heiwo hat sich auf die Fertigung von Kühl- und Tiefkühlanhängern, Anhängern für den Gemüse- und Blumentransport sowie Lang-LKW spezialisiert.
Hochwertige Kühltechnik hat bei Heiwo einen besonderen Stellenwert. Heiwo gewährleistet, dass Kunden ihre Produkte sicher und zufrieden von A nach B transportieren können.
Die Herausforderung/Problematik für Heiwo
„Ist es an der Zeit, in neue Maschinen zu investieren oder lässt sich die Lebensdauer der vorhandenen Maschinen noch um 5 bis 10 Jahre verlängern?“
Anfang 2020 wurde im Rahmen der jährlichen Beratung zwischen dem TD und der Geschäftsleitung die Zukunft des Maschinenparks besprochen. Heiwo verwendet seit Jahren zwei Produktionslinien, bestehend aus 4 (2K) Klebemaschinen, von denen 2 automatisch und 2 als Einzelmaschinen arbeiten, und eine der beiden Anlagen war vor kurzem aufgrund einer defekten Elektronikkomponente unerwartet einen Tag nicht verfügbar. Überaus unangenehm und unerwünscht.
Daraus ergab sich folgende Fragestellung: „Ist es an der Zeit, in neue Maschinen zu investieren oder lässt sich die Lebensdauer der vorhandenen Maschinen noch um 5 bis 10 Jahre verlängern?“ Eine Voraussetzung für die zweite Option ist allerdings, dass das Ausfallrisiko (unvorhergesehener Stillstand) auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben sollte.
Sowohl der TD als auch die Geschäftsleitung bevorzugten zu dem Zeitpunkt eine Verlängerung der Lebensdauer. Eine Prüfung hatte nämlich ergeben, dass zwei neue Maschinen vorläufig noch eine zu hohe Investition erforderten und eine Verlängerung der Lebensdauer der Maschinen wahrscheinlich zwei- bis dreimal günstiger ausfallen würde.
Es gab jedoch ein Problem: „ Der Technische Dienst ist nicht vollständig im Bild über den Inhalt des Steuerschranks. “ Die mechanischen Komponenten der Maschinen hatte der TD vollständig erfasst. Welche Elektronik die Maschinensteuerung umfasste und ob diese Teile weiterhin lieferbar waren, war jedoch unklar. Die SPS-Technik der Maschinen war schließlich bereits einigermaßen veraltet.
Da die UNIS Group beim zuvor genannten unerwarteten Ausfall – innerhalb eines Tages – ein überholtes Teil liefern konnte, beschloss Heiwo, sich auch mit diesem Problem an die UNIS Group zu wenden.
Unsere Lösung: „Bestandsaufnahme und Bewertung“
Eben diese Fragestellung von Heiwo ist ein Fall für unseren Service „ Bestandsaufnahme und Bewertung “. Vor Ort führten wir eine Bestandsaufnahme der in den Schaltschränken vorhandenen Elektronik durch, anhand derer wir anschließend die Verfügbarkeit dieser Elektronik prüfen konnten.
Die Bestandsaufnahme
Einer unserer Field Service Engineers hat vor Ort die vorhandene Elektronik im Schaltschrank der Verleimungsmaschinen inventarisiert. Außerdem wurden alle Module fotografiert, sodass wir auch im Nachhinein die Richtigkeit der Daten auf den Modulen prüfen konnten. Auch für Heiwo haben diese Fotos eine hohe Aussagekraft: Bei künftigen Unklarheiten kann Heiwo jederzeit die richtigen Daten ermitteln.
Anhand unseres Besuchs des Heiwo-Werks in Wolvega (Die Niederlande) konnten wir Folgendes ermitteln:
- Die (weltweite) Verfügbarkeit und Erhältlichkeit der Elektronik, sowohl neu als auch generalüberholt.
- Für welche Elektronik die UNIS Group Wartung anbietet.
- Welche Elektronik repariert werden kann.
„Kritische Module“
Module, die schlecht lieferbar bzw. nicht zu reparieren sind, sind häufig kritische Module. Diese Teile könnten im Falle eines Defekts einen (längeren) Ausfall der Produktionslinien verursachen.
Unsere Empfehlung an Heiwo
„Um die Lebensdauer der Maschinen zu verlängern und das Risiko eines (längeren) Ausfalls zu reduzieren, sollten für „kritische Module“ und bestimmte „wesentliche Module“ immer Ersatzteile vorrätig gehalten werden.“
Das Ergebnis: Besseren Durchblick und ein geringeres Ausfallrisiko
Nach der Bestandsaufnahme und dem zugehörigen Gutachten entschloss Heiwo sich, in die Anlage eines Lagerbestands mit kritischen und wesentlichen Modulen (vor allem SPS und Antriebe) zu investieren. Die UNIS Group wurde mit der Bestandspflege beauftragt.
In unserem umfangreichen Lieferantennetzwerk haben wir die kritischen Teile ausfindig gemacht und überholt. Wir haben zum Beispiel dafür gesorgt, dass alle kritischen Teile von Heiwo getestet und im Lager in Wolvega vorrätig sind.
Letztendlich war die von der UNIS Group durchgeführte Bestandsaufnahme und die Anlage eines neuen Lagerbestands mit Ersatzteilen eine (weitaus) kostengünstigere Option als die Anschaffung einer ganz neuen Produktionslinie.
Und das ist noch nicht alles. Der TD sendet die defekten Teile unverzüglich der UNIS Group zur Reparatur. Der TD von Heiwo gewährleistet so gemeinsam mit der UNIS Group, dass das Ausfallrisiko auf ein Mindestmaß beschränkt bleibt und die Produktionslinien noch 5 Jahre problemlos einsatzfähig bleiben.
Johnny van Smirren (Mitarbeiter des TD bei Heiwo) ist überaus zufrieden mit dem Ergebnis:
„Die Erkenntnisse aus dem Gutachten von UNIS und der Anbau eines „kritischen Lagerbestands“ ermöglichen es uns, schneller einzugreifen. Deshalb gibt es keine langen Ausfallzeiten durch fehlende Elektronik mehr. Wir sind froh mit dem gelieferten Service und dessen Ergebnis. Auch in Zukunft werden wir uns bei Elektronikfragen an die UNIS Group wenden.“
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